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Wintergarten-Qualität

Woran erkenne ich einen guten Wintergarten?

Grüne Oase Wintergarten
Wenn Belüftung und Beschattung stimmen, kann der Wintergarten zum grünen Paradies werden. Foto: Wintergarten-Fachverband

Ein Wintergarten ist eine besondere Investition. Entsprechend lange soll der Glasanbau seinen Besitzern Freude bereiten. Deshalb lohnt es sich, auf die Qualität und Ausstattung zu achten.

Auch wenn für die meisten Bauherren letzten Endes der Preis entscheidend sein dürfte: Der billigste Anbieter muss nicht zugleich der beste sein. Denn oft werden Leistungen separat berechnet, die bei anderen Anbietern zum?Standard gehören – von der Qualität der Ausführung ganz zu schweigen. Auf der sicheren Seite ist daher, wer sich für einen Markenhersteller entscheidet. Und was für den Bau eines Hauses gilt, gilt auch für den Wintergarten: Schauen Sie sich verschiedene Referenzobjekte des Anbieters an.

Der Preis eines Wintergartens ist von einer ganzen Reihe von Faktoren abhängig, etwa von der Größe des Anbaues, dem Rahmenmaterial oder der Art der Verglasung. Einen realistischen Preis-Richtwert liefert der Wintergarten-Fachverband e.V.: Für einen 3 mal 4 Meter großen Wintergarten in Holz-Aluminium-Ausführung, errichtet mit einem Pultdach und ausgestattet mit Verbund- und Einscheibensicherheitsglas, veranschlagt er etwa 25.000 Euro. Darin enthalten sind bereits die Kosten für das Fundament und den Anschluss an das vorhandene Gebäude.

Natürlich müssen die Profile eines Wintergartens sauber verarbeitet und vor allem stabil montiert sein. Schließlich ist das Gerüst erheblichen Kräften ausgesetzt: Etwa dem Gewicht der Verglasung, Winddruck und Schneelasten. Aber auch hinsichtlich der Ausstattung eines Wintergartens gibt es zwischen den Anbietern teilweise beträchtliche Unterschiede. Wir zeigen Ihnen Details, auf die Bauherren besonders achten sollten (klicken Sie dafür auch auf die Bildergalerie).

Verglasung

Neben der normalen Isolierverglasung bietet der Handel auch sogenanntes Funktionsglas an. Es verfügt über besondere Eigenschaften. Das kann z. B. eine Sonnenschutzbeschichtung sein, die das Aufheizen des Anbaues mildert, spezielles Glas mit Einbruchschutz samt Durchbruchhemmung, eine Verglasung, die besonders hohen Schallschutz bietet oder einen Selbstreinigungs-Effekt. Möglich ist auch die Kombination mehrerer Eigenschaften in einem Verglasungstyp.

Belüftung

Entscheidend für das Raumklima in einem Wintergarten ist die Belüftung. Das beste Raumklima: 20 Grad Celsius und höchstens 65 Prozent Luftfeuchtigkeit. Vor allem bei der Verwendung von Holzprofilen ist eine gute Luftzirkulation unverzichtbar. Den nötigen Luft- und Feuchtigkeitsaustausch garantieren Kipp- oder Drehfenster bzw. motorisierte Systeme.

Türöffnung

Die Grenzen zwischen außen und innen werden fließend, wenn die Türen möglichst breit sind. Außerdem entstehen so zusätzliche effektive Belüftungsmöglichkeiten. Ideal sind zusammenschiebbare Faltwände, die besonders breite Öffnungen ergeben. Generell gilt als Faustregel: Rund 10 Prozent der gesamten Glasfläche sollte sich öffnen lassen.

Beschattung

In der Regel kann man auf eine Beschattung des Wintergartens nicht verzichten. Denn vor allem in Wintergärten die nach Süden ausgerichtet sind, können im Sommer leicht Temperaturen von bis zu 70 Grad Celsius herrschen. Das Aufheizen des Wintergartens verhindert man mit außen oder innen angebrachten Markisen oder Rollläden. Besonders effektiv sind außenliegende Beschattungslösungen. Alternativ lassen sich spezielle Sonnenschutzgläser einbauen.

Beleuchtung

Damit Sie nicht im Dunkeln sitzen, braucht der Wintergarten natürlich auch eine entsprechende Beleuchtung. Besonders gelungen sind Lichtquellen, die zur Architektur passen und die sich beispielsweise in die Profile integrieren lassen.

Heizung

Soll ein Wintergarten das ganze Jahr über genutzt werden, ist der Einbau einer Heizung unerlässlich. Die Möglichkeiten: „klassische” Heizkörper, in den Boden eingelassene Unterflurkonvektoren entlang der Glasflächen als Bodenkanalheizung oder eine Fußbodenheizung.

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