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Gebäudetechnik

Wie funktioniert ein Fingerscanner an Haustür und Garagentor?

Kinderleicht zu bedienen – und der Nachwuchs braucht nicht mehr auf den Schlüssel aufzupassen. Foto: ekey
Kinderleicht zu bedienen – und der Nachwuchs braucht nicht mehr auf den Schlüssel aufzupassen. Foto: ekey

Mit einem Fingerscanner lassen sich Haustür oder Garagentor einfach, sicher und komfortabel öffnen – und lästiges Aussperren gehört der Vergangenheit an.

Die Technik, mit der sich die Haustür durch einfaches Auflegen des Fingers auf einen Scanner öffnet, ist mittlerweile auch für den privaten Gebrauch zu haben – und das zu überschaubaren Preisen ab 450 Euro. Die Vorteile der Methode liegen buchstäblich auf der Hand. Wer jemals mit wachsender Verzweiflung in tiefen, tiefen Taschen nach dem Hausschlüssel gewühlt hat – nur um festzustellen, dass der entweder von innen steckt oder beim Bezahlen im (inzwischen längst geschlossenen) Supermarkt liegengeblieben ist –, der wird den Scanner als Fingerzeig des Schicksals begrüßen.

Sicherer als jeder Schlüssel ist die Sache außerdem. Die Haustür ist immer verschlossen, und das System kann laut Herstellerangaben nicht manipuliert oder kurzgeschlossen werden – da hilft dem potenziellen Einbrecher kein noch so glückliches Händchen.

Intelligente Schließtechnik

Bis zu 99 verschiedene Finger speichert die intelligente Schließtechnik. Dabei werden jeweils beim erstmaligen Scan die Fingerlinien abgetastet und als einzigartiger Code auf der Steuereinheit im Hausinneren abgelegt. Nur wenn der Finger, der Einlass begehrt, mit einem der gespeicherten Finger übereinstimmt, öffnet ein Impuls die Tür. Das Prinzip funktioniert auch bei kleineren Verletzungen. Sicherheitshalber sollten aber dennoch immer die Codes von zwei Fingern einer Person abgespeichert werden – falls doch mal ein Pflaster oder Gips den direkten Hautkontakt verhindert.

Der Scanner erkennt auch die Finger von Kindern ab etwa dem Schulalter. Damit ist Stress mit verlorenen oder vergessenen Schlüsseln passé: Ihr Nachwuchs steht nie wieder vor verschlossener Tür.

Um das System nachzurüsten, muss lediglich der ursprüngliche Türzylinder durch einen batteriebetriebenen Funkzylinder ersetzt werden. Der Schließzylinder kann aber auch mit einer externen Stromquelle betrieben werden. So öffnen sich Türen auch dann, wenn die Batterie mal leer sein sollte.

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