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Schalldämmung

Wie sorge ich für einen optimalen Schallschutz?

Gute Schalldämmung ist wichtig für das Wohlbefinden jedes Bewohners
Bei gutem Schallschutz sind auch laute Hobbys kein Problem. Foto: iStockphoto

In Einfamilienhäusern ist Schallschutz nicht automatisch vorgesehen. Bauherren sollten daher frühzeitig darauf achten, dass entsprechende Maßnahmen geplant sind.

Telefongespräche schallen durchs ganze Haus, Schritte lassen das Obergeschoss erzittern, der Wasserhahn rauscht wie ein Gebirgsbach: Mangelhafter Schallschutz nervt. Gerade Bewohner von Einfamilienhäusern leiden besonders häufig unter der Lärmentwicklung in den eigenen vier Wänden. Der Grund: Anders als in Doppel- oder Mehrfamilienhäusern werden an den Schallschutz in Einfamilienhäusern keine gesetzlichen Mindestanforderungen gestellt. Also ist Eigeninitiative gefordert.

Entsprechende Planung vermeidet teure Nachbesserungen

Natürlich lässt sich eine Schalldämmung auch nachträglich noch verbessern. Doch meist ist das mit hohem baulichen Aufwand verbunden – und der kann teuer werden. Ratsamer ist es daher, dass Bauherren bereits im Planungsstadium Schallschutzmaßnahmen ausdrücklich vertraglich vereinbaren. Anhaltspunkte und Empfehlungen, wie eine gute Schalldämmung erreicht werden kann, liefern unter anderem das Beiblatt 2 der DIN 4109 und die VDI-Richtlinie 4100. Hier sind verschiedene Schallschutzstandards bishin zu einem erhöhten Schallschutz festgelegt.

Besonders wichtig: eine gute Trittschalldämmung

Ein häufiges Ärgernis in hellhörigen Häusern: Die Bewohner müssen unfreiwillig verfolgen, welche Wege die Hausgenossen in den oberen Zimmern zurücklegen. Schuld ist die mangelhafte oder gar fehlende Trittschalldämmung. Denn sie erfordert eine spezielle Bauweise, die allerdings leicht zu realisieren ist. So müssen die Bauteile in erster Linie „entkoppelt“ werden, damit sie den Schall nicht weiterleiten können. Estrich wird deshalb „schwimmend“ verlegt, so dass die angrenzenden Wände nicht berührt werden. Zusätzlich wird eine Dämmschicht eingebracht. Das gleiche Prinzip funktioniert auch bei den Wasserleitungen oder bei Treppen.

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