Vorwand-Elemente für Waschtisch, Wanne und WC erlauben eine völlig neue Bad-Gestaltung. Zwar geht durch die Elemente etwas Platz verloren, doch wirken selbst kleine Badezimmer hinterher geräumiger.

Jedes dritte Bad in Deutschland hat weniger als sechs Quadratmeter Grundfläche. Rechnet man den Platz für die Wanne ab, sind es gerade mal vier. Und auf dem neuesten Stand sind viele davon auch nicht: Von den etwa 18 Millionen statistisch erfassten Bädern in Deutschland wurden acht Millionen in den vergangenen 15 Jahren nicht mehr renoviert.

Weitere vier Millionen sind älter als ein Vierteljahrhundert. Zudem hatte man beim Einbau der Bäder seinerzeit nicht besonders große Gestaltungsspielräume. Die Folge: Bei vielen betagten Bädern steht die Wanne aus Platzgründen direkt unter dem Fenster, und der Waschtisch befindet sich meist zwingend neben dem WC. Diese Anordnung „immer an der Wand lang“ ist meist zwar nicht sehr schön, war aber lange typisch.

Doch die Zeiten haben sich geändert: Dank Vorwand-Installation lassen sich WC, Dusche und Badewanne dort installieren, wo man sie wirklich haben will – weitgehend unabhängig von der Lage der bauseitig vorhandenen Ver- und Entsorgungsleitungen.

Vorwand-Elemente schaffen Platz

Vorwand-Elemente sind aus Stahlprofilen vorgefertigte Ständerwerke. Sie sind jeweils für den Anschluss von Waschtisch, Badewanne, WC oder Bidet erhältlich. Ausgestattet sind die Ständerwerke mit Anschlüssen für den Wasserzu- und -ablauf sowie mit Aufhängungsmöglichkeiten für das jeweilige Sanitärobjekt. Der Vorteil der Elemente: Sie werden einfach an die gewünschte Stelle vor die Wand gestellt und verdübelt. Etwaige Abstände zu den vorhandenen Anschlüssen der Hausinstallation werden mit flexiblen Kunststoffleitungen überbrückt. Anschließend wird das Ganze mit Feuchtraumplatten verkleidet und dann verfliest. Nun wird das entsprechende Sanitärobjekt montiert.

Durch den Aufbau der Vorwand-Elemente entsteht ein bis zu 50 Zentimeter tiefer Vorsprung. Dadurch benötigt die Vorwandinstallation auf den ersten Blick zwar einiges an Platz. Doch der Einbau lohnt sich: In dem Hohlraum zwischen Wand und Element ist ausreichend Platz für alle Installationsleitungen vorhanden. Dadurch brauchen keine Wände aufgebohrt und aufgestemmt zu werden. Und über den Sanitärobjekten entstehen reichlich Ablageflächen. Aber auch die Hohlräume selbst lassen sich nutzen, beispielsweise durch den Einbau eines Schrankes. So entsteht eine Menge Stauraum, der vorher nicht da war: Das Badezimmer wirkt aufgeräumt wie nie zuvor.

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