Altersvorsorge mit Riester
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Sie möchten den Energieverbrauch in Ihrem Haus senken, Schwachstellen an Fenstern oder der Dämmung finden und benötigen den Rat eines Experten? Dann ist das ein Fall für den Energieberater.
Die Heizkosten steigen, obwohl die Anzeige am Heizungsthermostat wie jedes Jahr in der kalten Jahreszeit auf drei steht. Woran das liegt, können Laien kaum herausfinden. Doch gemeinsam mit einem Experten kann man gezielt Ursachenforschung betreiben. Welches Heizsystem kommt in Frage? An welchen Stellen muss eventuell neu isoliert werden? Sollten vielleicht sogar die Fenster ausgetauscht werden? Ein Energieberater weiß Rat.
Energieberater sind Sachverständige, meist Architekten oder Bauingenieure, die sich auf Energiesparberatung, Energieflüsse in Gebäuden und Heiztechnik spezialisiert haben. Eine umfangreiche Energieberatung umfasst: die Begutachtung der Energieeffizienz Ihrer Immobilie, einen Bericht mit?Vorschlägen zur?Energie- und Heizkostenersparnis und das Abschlussgespräch zu den?Ergebnissen. Vorab erhält der Kunde eine Checkliste. Darin wird nach Baujahr, Grundrissen und Schnitten, aber auch nach den Energiekosten der vergangenen drei Jahre gefragt. Diese Informationen helfen bei der Beratung vor Ort, gezielt Schwachstellen zu entdecken.
Aufschlussreicher Rundgang
Der?Rundgang durchs Haus ist dabei wie der Blick in eine Krankenakte. Der Experte achtet auf jede potenzielle Schwachstelle. Ein Energieberater begutachtet den Aufbau der Wände und die Fensterqualität. Er stellt fest, ob Dach und Kellerdecke bereits gedämmt sind und ob die Heizungsanlage, die das Haus mit Wärme und Brauchwasser versorgt, den Ansprüchen der Energieeffizienz genügt und fahndet nach Leckagen und sogenannten Kältebrücken, also Stellen, die Wärme entweichen lassen. Die Ergebnisse des Rundgangs fließen in individuelle Sanierungsempfehlungen wie Dachdämmung, Mehrfachverglasung oder eine neue Heizung.
Ein Energieberater wird Sie auch auf die staatlichen Förderungsmöglichkeiten aufmerksam machen. Eine ausführliche Energiesparberatung ist übrigens keinesfalls mit der Erstellung eines Energieausweises zu verwechseln. Letztere ist längst nicht so detailliert. Hinzu kommt: Sie haben die Wahl zwischen einer verbrauchs- und einer bedarfsorientierten Variante. Und nur der bedarfsorientierte Ausweis hat tatsächlich einen echten Aussagewert, denn dafür werden objektive Daten zu Gebäudehülle und Anlagetechnik erhoben – und damit mögliche Schwachstellen identifiziert.