Der erste richtige Job, das erste regelmäßige Einkommen: Laut Statistischem Bundesamt wurden 2016 in Deutschland rund 510.900 Ausbildungen begonnen. Mit dem Berufsstart fängt ein neuer Lebensabschnitt an – und die Verantwortung für die eigene finanzielle Zukunft. Damit neben neuen Anschaffungen auch das Sparen nicht zu kurz kommt, hat der Staat ein paar 
attraktive Förderprogramme aufgelegt und dies alles in einem Bausparvertrag vereint.

Schon 16-Jährige können für Einzahlungen in einen Bausparvertrag die Wohnungsbauprämie bekommen. Der maximal geförderte Sparbetrag liegt bei 512 Euro pro Jahr. Darauf kommt eine Prämie von 8,8 Prozent.  Mehr als 20 Millionen Beschäftigte und auch viele Auszubildende haben zudem Anspruch auf vermögenswirksame Leistungen von ihrem Arbeitgeber. Für eine Sparsumme von bis zu 480 Euro legt der Staat die Arbeitnehmer-

Sparzulage von 9 Prozent obendrauf. Die jeweiligen Einkommensgrenzen dürften in der Ausbildung kein Thema sein. Wer später einen Haus- oder Wohnungskauf plant, trifft auch mit einem Riester-Bausparvertrag eine gute Wahl. Das bestätigte jüngst die renommierte Zeitschrift „Finanztest“. Fürs Wohn-Riestern gibt‘s eine Grundzulage von maximal 154 Euro pro Jahr – und für Berufseinsteiger bis zum 25. Lebensjahr einen einmaligen Bonus von 200 Euro.