Ob Hamburg, München oder Berlin – in den Metropolen sind die Preise für Wohneigentum in den letzten Jahren teils deutlich gestiegen. In sogenannten B-Städten wie etwa Heidelberg verläuft die Entwicklung ähnlich. Doch es gilt nach wie vor: Der Immobilienkauf lohnt sich vielerorts, denn der Preis ist nur ein Aspekt von vielen.

Die Mieten ziehen deutlich an

Wer hin- und hergerissen ist, ob er besser kaufen oder weiterhin zur Miete wohnen soll, muss auch die Entwicklung der Mietpreise berücksichtigen. Und hier zeichnet sich ein ähnliches Bild wie bei den Kaufpreisen ab – es geht nach oben. Das gilt vor allem für Neuvertragsmieten: Sie sind allein im ersten Halbjahr 2017 im Bundesdurchschnitt um 4,4 Prozent auf rund 7,90 Euro je Quadratmeter Wohnfläche gestiegen. Das zeigt eine Analyse des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung. Noch mehr bezahlen müssen Neumieter der Auswertung zufolge in Großstädten mit mehr als 500.000 Einwohnern: Dort kletterten die Quadratmeter-Mietpreise im selben Zeitraum im Schnitt um 5,6 Prozent auf 10,39 Euro.

Angesichts dieser Entwicklung ist der Immobilienkauf also durchaus überlegenswert – zumal die Finanzierung angesichts niedriger Zinsen und attraktiver Konditionen zu stemmen ist (siehe Tabelle unten).

Im Übrigen gilt: Der Anstieg der Kaufpreise in den Boomregionen ist ja kein Zufall. Die guten wirtschaftlichen Perspektiven ziehen viele Menschen an. Das dürfte auch künftig für eine steigende Nachfrage nach Wohnraum sorgen. Sprich: Die Preise bieten noch Luft nach oben. Wer sein Haus oder seine Wohnung später beruflich oder privat bedingt verkaufen möchte, kann möglicherweise noch einen Gewinn damit machen.

Die Kaufpreise sind vielerorts moderat

Von entscheidender Bedeutung ist so oder so die Lage der Immobilie. Wie der im Auftrag der Postbank erstellte „Wohnatlas 2017“ belegt, bieten sich in vielen Regionen nach wie vor günstige Kaufgelegenheiten. Demnach finden sich in 195 der 402 untersuchten Landkreise und kreisfreien Städte Wohnimmobilien zu moderaten Preisen. Konkret: Dort entspricht der Kaufpreis im Schnitt nicht mehr als 20 Jahresnettokaltmieten.

Ein weiterer wichtiger Aspekt lässt sich nicht in Zahlen messen: die höhere Lebensqualität, die Wohneigentum mit sich bringt. Schließlich können Immobilieneigentümer ihre persönlichen Vorstellungen umsetzen, indem sie etwa ein Haus mit Garten kaufen und diesen nach Lust und Laune gestalten. Auch der Umgestaltung von Wohnungen sind kaum Grenzen gesetzt. Vielleicht lässt sich etwa aus einer kleinen Küche neben dem Wohnzimmer eine offene Wohnküche zaubern. Und das Beste daran: Man wohnt nicht nur individuell, sondern im Alter auch mietfrei – ein sorgfältiges Finanzierungskonzept vorausgesetzt.

Die Finanzierung muss stimmen

Stichwort Finanzierung: Die Postbank als Baufinanzierer bringt Sie schnell und unkompliziert in die eigenen vier Wände. Sprechen Sie gerne Ihren Finanzberater direkt an. Er erstellt Ihnen ein Angebot für Ihren ganz individuellen finanziellen Rahmen und hilft Ihnen auch dabei, die mögliche staatliche Förderung zum Beispiel in Form zinsgünstiger Darlehen der KfW Banken-
gruppe zu nutzen.

Gut zu wissen: Ihr Berater unterstützt Sie auch bei der Suche nach Ihrem neuen Zuhause. Denn er arbeitet Hand in Hand mit Postbank Immobilien, einem der größten überregionalen Makler für privates Wohneigentum in Deutschland.