Sie haben Ihren ersten eigenen Job? Sie gründen gerade eine Familie? Oder die Kinder sind schon wieder aus dem Haus? Egal: Der Staat unterstützt Bausparer mit verschiedenen Förderprogrammen. Das bedeutet: Auch Sie gehören möglicherweise zum Kreis derer, die davon profitieren können.

Eigentumsförderung ist das Ziel

Wohnungsbauprämie, Arbeitnehmer-Sparzulage und Wohn-Riester: Es kommt nicht von ungefähr, dass es gleich drei Förderwege gibt. Wohnungsbau und private Eigentumsbildung sind politische Ziele. Und: Wohneigentum trägt zur Alterssicherung bei. Beides ist wichtig: Laut Bauministerium müssen jährlich rund 350.000 bis 400.000 neue Wohneinheiten gebaut werden, um die zunehmende Nachfrage zu decken.

Wer bis zur Rente sein Eigenheim abbezahlt hat, spart im Ruhestand Monat für Monat erhebliche Kosten, die sonst für die Miete anfallen würden.

Ein wesentlicher Punkt: Die gesetzliche Rente allein wird in Zukunft kaum ausreichen, um den gewohnten Lebensstandard zu halten.

Förderweg 1: Wohnungsbauprämie

Im vergangenen Jahr wurden laut Bundesfinanzministerium rund 200 Millionen Euro an Wohnungsbauprämie auf Bausparverträge überwiesen. Diese Förderung können alle erhalten, die bestimmte Einkommensgrenzen unterschreiten – übrigens auch Schüler und Studenten ab 16 Jahren. Gut zu wissen: Das Bruttojahreseinkommen kann deutlich über dieser Grenze liegen. So bekommen etwa zusammen veranlagte rentenversicherungspflichtige Ehepaare (beide berufstätig) mit einem Kind bis zu einem Jahresbrutto von rund 70.510 Euro die Wohnungsbauprämie.

Förderweg 2: Arbeitnehmer-Sparzulage

Rund 100 Millionen Euro an Arbeitnehmer- Sparzulagen auf vermögenswirksame Leistungen vom Arbeitgeber sind 2016 auf Bausparkonten geflossen.

Auch hier sind Einkommensgrenzen zu beachten.

Förderweg 3: Wohn-Riester

Am spendabelsten zeigt sich der Staat bei der Wohn-Riester-Förderung: Allein für die Grundzulage von 154 Euro jährlich pro Riester-Sparer betrug der Förderbetrag bei rund 1,7 Millionen Verträgen zuletzt rund 262 Millionen Euro – Steuerersparnisse und Kinderzulagen noch nicht mitgerechnet. Und 2018 steigt die Grundzulage auf 175 Euro.

In jedem Fall ein Gewinn

Bausparen ist aber nicht nur wegen der Zulagen und Prämien sinnvoll. So lässt sich der Vertrag flexibel nutzen – etwa für

  • einen späteren Immobilienkauf
  • eine sofortige Immobilienfinanzierung
  • die Realisierung von Modernisierungsmaßnahmen.

Die BHW Bausparkasse bietet Ihnen für die verschiedenen Sparziele jeweils passgenau zugeschnittene Tarifvarianten. Welche sich für Sie am besten eignet und welche Fördermittel Ihnen zustehen, erläutert Ihnen Ihr Postbank Finanzberater gerne im persönlichen Gespräch.