Jetzt bauen
Endlich wohnen, wie man es sich wünscht, dazu Fördergelder vom Staat nutzen und fürs Alter vorsorgen – das ist der Wunsch vieler Bauherren. mehr
Bei Hitze haben Pflanzen großen Durst. Gezielte Gießmethoden besonders für Beete helfen, den Wasserbedarf effizient und sparsam zu decken.
An heißen Tagen freut sich Ihr Garten über eine erfrischende Dusche. Für gleichmäßiges Wachstum aber empfiehlt es sich, auf den individuellen Wasserbedarf der Gewächse Rücksicht zu nehmen. Vor allem gemischte Beete profitieren von gezieltem Gießen.
Die richtige Zeit für eine Abkühlung
Als Faustregel für alle Pflanzen gilt: Nie in der prallen Sonne bewässern! Tropfen bündeln die Sonnenstrahlen und wirken dann wie ein Brennglas – von der Wasserverschwendung mal ganz abgesehen. Im Frühjahr und Herbst sind die frühen Morgenstunden ideal für einen kalten Guss. Auch im Sommer sollte man eher morgens als abends gießen, denn sonst werden Schnecken angezogen.
Punktgenau gießen
Für Blumenbeete eignen sich am besten Gießstäbe, die mit feinen Strahlen und Sprühnebel schonend direkt den Wurzelbereich erreichen, Blüten und Blätter bleiben trocken. Das spart bis zu 50 Prozent Wasser, jede Blume erhält die richtige Ration, und das Risiko von Pflanzenkrankheiten sinkt. Mit einem 80 bis 90 Zentimeter langen Stab kommen Sie mühelos bis in die hinteren Beetbereiche. Besonders praktisch sind Stäbe mit stufenlos regulierbarer Durchflussmenge und Dünge-Gießstäbe, die die Pflanzen zugleich mit Nährstoffen versorgen.
Gemüsepflanzen brauchen normalerweise mehr Wasser als Zierpflanzen. Wie viel genau, hängt von der Art ab – und vom Reifegrad. Die Gießkanne oder auch ein Gartenschlauch mit Wasserstopp bzw. Regulierungsventil ist ideal, um jungem Gemüse einen erfrischenden Schauer zu verpassen. Mit einer Multifunktionsbrause können Sie je nach Entwicklungsstadium von Karotte, Kohlrabi & Co. zwischen Brause- und Vollstrahl und Sprühnebel wählen. Viereckregner sind für alle Wachstumsphasen geeignet – auf einen Dreifuß montiert, haben sie eine größere Reichweite.
Durstlöschen mit modernem System
Mittlerweile gibt es eine Reihe raffinierter, computergesteuerter und fest installierter Bewässerungssysteme für jede Gartenfläche. Die Anlagen beregnen präzise, sparsam und komfortabel. Sie bestehen aus mehreren Verteilerrohren mit verschiedenen Bausteinen wie Tropfer und Mikrosprüher, die zwischen den Pflanzen verlegt werden. Das Wasser kommt genau dort an, wo es gebraucht wird, und die Dosis stimmt exakt. Auch Töpfe und Blumenkästen lassen sich, am Ende einer Pipeline befestigt, in das sparsame System einbinden. Per Bewässerungscomputer können Sie die genaue Gießzeit programmieren – besonders hilfreich in Urlaubszeiten. Die Tropfbewässerung mit Endtropfern fördert das Wachstum frisch eingesetzter Pflanzen. Guter Nebeneffekt: Unkraut gedeiht unter solchen Umständen eher nicht.
Mikrosprüher sind perfekt für die Beregnung eines kompletten Beetabschnitts. Mit einer Wasserabgabe von 30 bis 40 Litern in der Stunde erfüllen sie die Funktion von gleich mehreren Tropfern. Manche Modelle verfügen sogar über verschiedene Strahlenformen – jeweils passend für unterschiedliche Bepflanzungen.
Fangen Sie den Regen auf
Übrigens: Ideal zum Gießen des Gartens ist Regenwasser – es ist kalkfrei und fällt kostenfrei vom Himmel. Sammeln Sie es in Holz- oder Kunststofffässern, die Sie an ein Regenfallrohr anschließen. Mit dieser uralten Methode sind Sie auch für Trockenperioden gut gerüstet.