Energetisch modernisieren
Wer seine Immobilie auf Energiesparen trimmt, spart auf die Dauer nicht nur Bares. Er verbessert auch die Bausubstanz und schützt die Umwelt. mehr
Lassen Sie den Nachwuchs doch mal ran an die Rabatten, und sie mitmischen, wenn es ans Säen, Hegen, Pflegen und Ernten geht. Wir zeigen, wie Sie kleine Gärtner bei Laune halten.
Nirgends sind Kinder so gut aufgehoben wie im eigenen Garten. Der sollte allerdings mit Rücksicht auf die Bedürfnisse der Kleinen angelegt sein – zwischen kurz geschorenen Rasenflächen und gestutzten Rosensträuchern langweilen sie sich zu Tode. Lassen Sie Ihren Nachwuchs im Boden wühlen und nach Herzenslust mitmischen, wenn es ans Säen, Hegen, Pflegen und Ernten geht. Das bringt Riesenspaß und hat zugleich pädagogischen Nährwert. Wer Tomaten oder Radieschen pflanzt, gießt, sehnsüchtig wartet und schließlich rabenstolz die ersten roten Kugeln erntet, kriegt aus erster Hand mit, dass Obst und Gemüse nicht im Supermarktregal wachsen.
Mit viel Fantasie Interesse wecken
In einem Garten, der speziell für Kinder gestaltet wurde, werden begeistert spielen und sich anerkannt fühlen. Ob zum Smiley-Blumentopf umgewandelte Teekanne, grünhaarige Vogelscheuche oder Mini-Kartoffelbeet – wichtig ist, dass die kleinen Gärtner sich voll einbringen dürfen. Dabei sollten die Ziele der kindlichen Geduld angepasst werden und entsprechend attraktiv sein. Ein selbstgebasteltes Futterhäuschen für Vögel sorgt dafür, dass es auch im Winter draußen spannend bleibt. Im Sommer kann man fürs eigene Lieblingsgericht eine leckere Nudelsoße „anbauen“: Strauchtomaten, Basilikum und Schnittlauch werden erst gepflanzt, dann geerntet und schließlich mit Hilfe der Eltern in der Küche zu gesunden und hochinteressanten „Spaghetti mit Rot“ verarbeitet.
Sicherer Abenteuerspielplatz
Zum perfekten Kinder-Garten gehören unbedingt Ecken und Hecken zum Verstecken. Mit einfachen Stützen kann man Kletterpflanzen dazu bringen, zur Höhle oder zum Wigwam zusammenzuwachsen. Bei all dem sollte die Sicherheit an oberster Stelle stehen. Erste Lektion für die kleinen Naturforscher: Nur essen oder anfassen, was ihnen die Eltern als genießbar gezeigt haben. Spielgeräte sind ideal, um die kindliche Motorik und Kondition zu trainieren, aber sie müssen stabil und fest verankert sein – stellen Sie nur Rutschen und Kletterwände auf, die nach den TÜV-Richtlinien für den privaten Gebrauch geprüft sind. Auch bei Eigenkreationen – ob Autoreifenschaukel oder Kletterspinne aus Seilen – unbedingt darauf achten, dass sich niemand versehentlich einklemmen oder einschnüren können. Gartenteiche locken faszinierende Insekten und Amphibien an, sollten aber gut gesichert sein: Schon fünf Zentimeter tiefes Wasser ist für Kleinkinder lebensgefährlich. Dass scharfes Werkzeug und Düngemittel hinter verschlossene Türen gehören, versteht sich von selbst.
Natürlich schön
Fazit: Ein aufregender und weitgehend selbstverwalteter Kinder-Garten ist vermutlich nicht die gepflegteste Anlage im Ort. Dafür darf im hausgemachten Paradies alles nach Laune der Natur blühen und summen und springen. Mit Folgen fürs Leben: Wer einmal Pommes frites aus eigenem Kartoffelanbau genossen hat, wird die fettigen Tiefkühlsticks aus der Frittenbude nur noch mit Verachtung strafen.