Energetisch modernisieren
Wer seine Immobilie auf Energiesparen trimmt, spart auf die Dauer nicht nur Bares. Er verbessert auch die Bausubstanz und schützt die Umwelt. mehr
Kompost ist der ideale Dünger für Blumen, Bäume & Co. Ganz natürlich verbessert er die Struktur des Gartenbodens und versorgt die Pflanzen mit wichtigen Nährstoffen.
Mit der Kompostierung wird organischer Abfall auf sinnvolle Weise wiederverwertet – ein Recycling, aus dem optimaler Dünger für Ihren Garten entsteht. Nicht ohne Grund nennt der Gärtner den nahrhaften Mix aus zersetzten Blättern, alten Zweigen, Ästen, Rasenschnitt sowie organischen Garten- und Küchenabfällen liebevoll „mein Gold“.
Perfekt platziert
Am schnellsten wächst ein Komposthaufen im Herbst, wenn die Blätter fallen und vieles welkt. Achten Sie darauf, dass er nicht der prallen Sonne ausgesetzt ist, sonst trocknet er aus. Zur Wahrung nachbarschaftlicher Harmonie sollten Sie den geruchsintensiven Kompost ebenso wenig direkt an der Grundstücksgrenze platzieren.
Mittlerweile gibt es aber auch nasenfreundliche Alternativen, so genannte Komposter. In dem geschlossenen System läuft die Humusproduktion schneller und sauberer ab als im Freien. Damit von unten die Bodenlebewesen einziehen können, stellt man die Behälter auf gewachsenen Boden. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen und Materialien. Holz passt schön zur Natur, hält allerdings nicht sehr lange. Wuchtiger, aber stabiler sind Modelle aus Beton oder Stein. Die meisten Gärtner verstauen ihren organischen Abfall inzwischen in Kunststoffcontainern.
Ein bunter Haufen
Grundsätzlich dürfen alle verrottbaren pflanzlichen Abfälle und alle organischen Küchenabfälle auf den Kompost. Nicht kompostierbar sind jedoch gekochte Essensreste, kranke Pflanzenteile, Unkraut und unverrottbarer Müll wie Metall, Glas und Textilien. Die einzelnen Bestandteile dürfen nicht zu groß sein, andernfalls dauert die Zersetzung zu lange. Sperriges wie Äste und Sträucher sollten vorher zerhäckselt werden, damit sie bei der Kompostierung schneller in nährstoffreiche Erde umgewandelt werden können. Ob Walzen- oder Messerhäcksler (für feinere Teile) – grundsätzlich gilt: Immer Handschuhe, Schutzbrille und eventuell auch einen Hörschutz tragen.
Der Untergrund des Komposthaufens muss unbedingt wasserdurchlässig sein, sonst fault die „Rotte“. Idealerweise besteht er daher aus groben Abfällen, etwa Teilen von Ästen. Darauf kommen in jeweils abwechselnden Lagen Grünschnitt (dazu zählen Laub, Gras, Pflanzenreste, Hecken-, Baum- und Strauchschnitt) und Kalk. Der perfekte Haufen ist etwa 1,50 Meter hoch und wird nach oben hin schmaler. Die abschließende Schicht besteht aus Laub, Stroh oder Erde. Um eine ideale Mischung zu erreichen, sollte das Ganze regelmäßig umgesetzt werden: Vom Rand nach innen und das innere nach außen schichten.
Hausgemachter Dünger
Nach etwa neun Monaten hat der Kompost eine krümelige Struktur und kann im Garten verteilt werden, am besten im Frühjahr. Drei Liter des ergiebigen Düngers reichen für einen Quadratmeter völlig aus. Er braucht auch bloß leicht in den Oberboden eingeharkt zu werden – die Natur holt sich immer das Beste vom „Gold des Gärtners“.