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Schutz beim Bau

Welche Versicherung sollte ein Bauherr abschließen?

Sicherheit beim Bau hat erste Priorität – in allen Belangen. Foto: Digital Stock
Sicherheit beim Bau hat erste Priorität – in allen Belangen. Foto: Digital Stock

Sturmschäden, Sturz vom Baugerüst, Vandalismus – auf und mit einem Bau kann viel passieren. Sichern Sie sich und Ihr Haus gegen Schadensfälle daher rechtzeitig ab.

Damit der Traum vom Eigenheim nicht mit einem bösen Erwachen endet, ist die Wahl der richtigen Versicherungen für alle Bauherren ein wichtiger erster Schritt. Denn die finanziellen Folgen eines Schadensfalls sind häufig beträchtlich und belaufen sich schnell auf mehrere tausend und sogar zehntausend Euro. Geld, das Bauherren gerade in der Bauphase häufig nicht zur Verfügung steht.

Zunächst einmal ist es wichtig, diejenigen Risiken abzudecken, die den Bauherren oder seine Familie in den finanziellen Ruin treiben können. Dazu zählen folgende Versicherungen:

  • Bauherren-Haftpflichtversicherung
  • Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Risiko-Lebensversicherung

Erst im zweiten Schritt geht es um den Schutz des Baus und des Grundbesitzes:

  • Wohngebäudeversicherung: Ersetzt im Schadensfall die Bausubstanz und Haustechnik bei Brand-, Sturm-, Wasser- und Hagelschäden. Eine Feuerrohbauversicherung ist häufig bereits beitragsfrei mit drin.
  • Bauleistungsversicherung: Absicherung sowohl gegen Diebstahl fest eingebauter Teile als auch Beschädigungen an der Bausubstanz und den Baumaterialien während der Roh-, Aus- und Umbauphase.

Daneben empfehlen sich folgende Versicherungen, sofern sie für den Bauherrn relevant sind:

  • Bauhelfer-Unfallversicherung: Obligatorische Absicherung für Freunde oder Verwandte, die am Bau mithelfen. Muss spätestens eine Woche nach Baubeginn bei der örtlichen Bau-Berufsgenossenschaft abgeschlossen werden – sonst droht ein Bußgeld.
  • Gewässerschadenversicherung: Für Besitzer von Öltanks, gegen die mitunter enormen finanziellen Folgen austretenden Heizöls. Abschluss vor der ersten Tankfüllung!

Wohnen-Tipp: Erst wenn diese elementare Absicherung vorhanden ist, sollten sich Bauherren Gedanken um einen erweiterten Versicherungsschutz, etwa eine private Altersvorsorge oder eine zusätzliche Krankenversicherung, machen.

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