Altersvorsorge mit Riester
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Holz als „nachwachsender“ Energieträger entwickelt sich immer mehr zu einer umweltschonenden Alternative zu endlichen Energiequellen wie Kohle, Erdöl und Erdgas.
Immer mehr Menschen heizen Ihre vier Wände mit Holzpellets: Ende 2008 waren bereits mehr als 100.000 PelletHeizungen bundesweit installiert, und 2009 noch mal deutlich mehr werden. So rechnet der Deutsche Energie-Pellet-Verband im laufenden Jahr mit dem Einbau von 35.000 neuen Pellet-Heizanlagen. Damit wären zum Jahresende rund 140.000 Anlagen in Betrieb.
Perfekte Resteverwertung
Nutzholz ist ein nachhaltiges Agrarprodukt. In den Holz produzierenden Ländern Europas werden grundsätzlich mehr Bäume angepflanzt als geerntet, daher wird kein Raubbau an der Natur betrieben.
Bei der Weiterverarbeitung zu Möbeln, Parkettböden oder ganzen Häusern fallen große Mengen Sägemehl, Hobelspäne und andere unverwertbare Resten an. Diese werden dann unter hohem Druck ohne Zugabe von chemischen Bindemitteln zu Holzpellets mit einem Durchmesser von ca. 6 - 8 mm und einer Länge von 5 - 45 mm gepresst. Zwei Kilogramm Pellets können rund 1 Liter Heizöl bzw. 1 Kubikmeter Erdgas ersetzen.
Holzpellets sind CO2-neutral, das heißt, bei der Verbrennung wird genau die Menge an Kohlenstoffdioxid (CO2) freigesetzt, die ein Baum zuvor beim Wachsen aufgenommen hat. Bei der Verbrennung von fossilen Energieträgern wird hingegen Kohlenstoffdioxid freigesetzt, das seit Millionen von Jahren gespeichert ist. Durch das Umstellen von einer Heizöl- auf eine Holzpelletsheizung kann der CO2- Ausstoß um rund 5 Tonnen pro Jahr reduziert werden.