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Wärme aus der Steckdose

Welche Möglichkeiten bieten Elektroheizungen?

Originell versteckt: Wärmewellenheizung mit beschreibbarer Schieferoberfläche. Foto: Redwell
Originell versteckt: Wärmewellenheizung mit beschreibbarer Schieferoberfläche. Foto: Redwell

Heizen mit Strom? Da gibt es viele Möglichkeiten. Und unter Umständen lohnt es sich sogar richtig, die Wärme aus der Steckdose zu beziehen.

Sie benötigen keinen Heizkessel, keinen Platz für Heizmaterial, und Rohrleitungen sind auch nicht nötig. Elektroheizungen brauchen nur den Strom aus der Steckdose. Trotzdem sind sie nicht unumstritten. Die einen halten Elektroheizungen für Stromverschwender, die anderen schätzen sie als einfache, kostengünstig zu installierende Wärmequelle.

Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Elektroheizungen treiben zwar die Stromkosten in die Höhe, dafür entfallen aber Kosten für Heizmaterial wie Öl oder Gas und für die Wartung von Heizungsanlagen. Auch die Gebühren für den Kaminkehrer können Sie sich sparen.

Richtig einsetzen

Ob die Anschaffung einer Elektroheizung zu empfehlen ist, hängt vom jeweiligen Einzelfall ab. So kann sie in Räumen, die eher selten beheizt werden, durchaus sinnvoll sein – etwa in Ferienhäusern, im Badezimmer oder im Hobbykeller. Auch wer bislang ausschließlich mit Strom geheizt hat und nun seine in die Jahre gekommenen Heizkörper austauschen will, wird sich vermutlich die zeit- und kostenintensive Installation einer Zentralheizung zweimal überlegen.

Wobei das eine das andere nicht ausschließen muss. Elektroheizungen sind die ideale Zusatz-Wärmequelle. Experten empfehlen sogar, sie ausschließlich als Unterstützung der Hausheizung einzusetzen. Denn so kann man durch das Herunterregeln der Hauptheizung Einsparpotenziale nutzen und muss dennoch nicht auf angenehm temperierte Räume verzichten. In jedem Fall wird geraten, die häusliche Situation durch einen Energieberater prüfen zu lassen, bevor man sich für ein Elektroheizungssystem entscheidet.

Die moderne ökologische Bauweise eröffnet Elektroheizungen übrigens neue Einsatzmöglichkeiten: Da etwa Passivhäuser mit einem Minimum an Heizungswärme auskommen, kann der Einbau einer Hausheizung durchaus entfallen und stattdessen eine stromgetriebene Wärmequelle zum Einsatz kommen. Zur Wahl stehen:

  • Wärmewellenheizung
  • Infrarot-Heizstrahler
  • Stromspeicherheizung
  • Wärmespeicherheizung
  • Elektro-Fußbodenheizung

Mehr zu diesen gebräuchlichsten Systemen lesen Sie in der Galerie oben.

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