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Behaglich warme Fußböden dank Dämmung der Kellerdecke
Behaglich, günstig und schnell zu machen: Die Dämmung der Kellerdecke sorgt im Geschoss darüber für warme Böden. Foto: iStockphoto

Kellerdämmung

Lohnt sich die Dämmung der Kellerdecke?

Für angenehm warme Böden im Erdgeschoss braucht man keine Fußbodenheizung. Die Dämmung der Kellerdecke kann Wunder wirken. Und Energie spart sie auch noch.

Wer kennt das nicht: Zwar sind die Räume im Erdgeschoss angenehm temperiert, aber der Fußboden ist verdammt fußkalt. Das ist auf Dauer nicht nur ungemütlich, sondern kann auch die Gesundheit beeinträchtigen. Die Ursache der klammen Böden liegt oft eine Etage tiefer. Genauer gesagt: In der ungedämmten Decke nicht beheizter Kellerräume. Durch sie wird die Wärme aus den oberen Räumen förmlich abgezogen. Dem kann man durch zusätzliche Wärmedämmung des Erdgeschossbodens oder den Einbau einer Fußbodenheizung beikommen – muss man aber gar nicht. Es geht auch einfacher und erheblich preisgünstiger: Durch die Dämmung der Kellerdecke mit Platten aus Stein- oder Glaswolle, Holzweichfaser, Zellulose, Polystyrol oder Hartschaum (siehe Tabelle).

Die häufigsten Materialien für die Dämmung der Kellerdecke
  Stein- oder Glaswolle Holzweichfaser / Zellulose Polystyrol Hartschaum
Mindestdicke 10 Zentimeter 10 Zentimeter 10 Zentimeter 8–10 Zentimeter
Verarbeitung Die Platten werden einfach aufgeklebt. Bei schlechtem Untergrund lassen sie sich auch an die Decke dübeln. Die Platten können geklebt, gedübelt oder zwischen den Fußbodenbalken eingeklemmt werden.
Die Platten werden verklebt, lassen sich aber auch dübeln – etwa wenn sie sonst nur unzureichend auf dem
Untergrund haften.
Die Platten werden entweder mit Schraubnägeln oder mit Nageldübeln an der Kellerdecke angebracht.
Besonderheiten Nicht brennbar Aufgrund der Bestandteile klassische Ökobaustoffe. Mit fertiger Sichtoberfläche erhältlich.
Das Material dämmt sehr gut.

Wer dämmt spart Geld

Finanziell lohnt sich die Dämmung der Kellerdecke auf jeden Fall: Denn jährlich lassen sich so zwischen 5 bis 10 Prozent der Heizkosten einsparen. Da sind die Kosten des Dämmmaterials inklusive Verlegung von 30 bis 50 Euro pro Quadratmeter vergleichsweise schnell wieder hereingeholt. Noch mehr spart natürlich, wer das Anbringen der Platten selber in die Hand nimmt – für Heimwerker eigentlich kein Problem. Dann fallen nur die Materialkosten in Höhe von etwa 10 bis 20 Euro pro Quadratmeter an.

Erst die Kellerdecke prüfen

Wer nun sofort ans Werk gehen will, sollte zuvor seinen Keller genau in Augenschein nehmen. Und unbedingt rechtzeitig herausfinden, wie dick die Dämmung höchstens sein darf. Schließlich wollen Sie Ihren Keller auch weiterhin aufrechten Ganges betreten. Ganz wichtig bei der Planung: Vergessen Sie nicht, die Abstände zwischen Tür- bzw. Fensterrahmen und Decke zu messen.

Auch dünnes Dämmmaterial hilft

Idealerweise sollten die Dämmplatten eine Stärke von 14 Zentimetern haben. Falls die Raumhöhe das nicht hergibt, braucht man die Maßnahme aber keineswegs abzublasen – auch bei dünneren Platten ist das Einsparpotenzial noch enorm. Allerdings sollten bei den meisten Materialien 10 Zentimeter nicht unterschritten werden. Bei einer sehr niedrigen Kellerdecke sind daher Hartschaumplatten meist die beste Lösung: Die dämmen bereits ab einer Stärke von 8 Zentimetern hervorragend.

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