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Kleine Küche

Wie lässt sich eine kleine Küche optimal nutzen?

Auch kleine Küchen lassen sich optimal nutzen.
Die ausziehbare Arbeitsfläche und der Rollwagen ermöglichen eine flexible Raumnutzung. Foto: Ikea

Mit etwas System schaffen Sie mehr Arbeitsfläche und in jeder Nische Staupotenzial. Und durch ein paar Tricks wirkt der kleine Raum auch optisch größer.

Funktionale Küchensysteme schaffen viel Platz und Ergonomie auf wenigen Quadratmetern. Statt einzelner Elemente eignen sich in kleinen Küchen Einbau-Unterschränke mit durchgehender Arbeitsplatte. Ober- und Hochschränke können knapp bis zur Decke reichen, sollten allerdings mit offenen Regalen aufgelockert werden. Tipp: Der oft ungenutzte Raum im Sockel kann prima für Schubladen genutzt werden, in denen Sie Dinge deponieren, die Sie nur selten benötigen. Auch Getränkekisten können Sie hier elegant verschwinden lassen.

Raum ist im kleinsten Winkel

Vollauszüge sorgen für eine sinnvolle Inneneinteilung der Schränke: Sie nutzen die gesamte Schranktiefe aus, sind übersichtlich und erlauben jederzeit mühelosen Zugriff. Um 360 Grad drehbare Karussell- oder Eckauszugsschränke füllen „blinde” Nischen. Sogar Besteckkästen gibt’s passend für den rechten Winkel. Ein Klassiker unter den klugen Küchenhelfern ist der ausziehbare Apothekerschrank, auf den man von beiden Seiten zugreifen kann.

Eine Arbeitsfläche ist zum Arbeiten da und sollte daher möglichst von Kleingeräten befreit werden. Selten werden die üblichen 60 Zentimeter Tiefe voll ausgeschöpft. Perfekt passen in die hintere Hälfte zum Beispiel Aufsatzschränke mit Rollläden, in denen Mixer, Toaster & Co. Platz haben. Eine ausziehbare Arbeitsplatte ist eine praktische Ergänzung. Die Nische zwischen Ober- und Unterschrank wird ideal mit Borden und Relings genutzt.

Machen Sie mehr draus!

Herde, Kühlschränke und Spülmaschinen mit einem Bandmaß von gerade mal 45 Zentimetern sind genauso komfortabel und leistungsfähig wie die Großen. Der schmale Geschirrspüler fasst spielend acht Maßgedecke und spart dank elektronischer Steuerung Wasser und Energie. Es gibt inzwischen sogar Modelle, die sich in Schubladen verstecken und bei Bedarf auf Schienen vollständig ausziehen und bequem beladen lassen. 45er-Herde mit mehreren Elementen sind mit Mikrowelle und Grill ausgestattet. Mit ein paar Klapptischen und –stühlen kann womöglich noch ein Essbereich entstehen.

Gerade in einer kleinen Küche sollten Sie nicht auf den Dunstabzug verzichten, sonst herrscht schnell dicke Luft. Flachschirmhauben kann man in jeden Oberschrank einbauen. Besonders raffinierte Raumsparer sind Kompaktlösungen: Kochfeld, Backofen und Spülmaschine in einem Gerät.

Mit ein paar Tricks können Sie Ihre Miniküche auch optisch vergrößern. Helle Farben, verschiedene Lichtquellen, Spiegel und Glas mogeln ein paar Quadratmeter dazu. Ein vom Nebenraum durchgehend verlegter Bodenbelag schafft ebenfalls den Eindruck von mehr Fläche. Eine Falttür lässt sich jederzeit komplett schließen oder einfach beiseite schieben, um Ihre Küche zum Rest der Wohnung zu öffnen.

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