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Kochherde

Welches Kochfeld bietet welchen Komfort?

Eine Kochfeldkombination aus Barbecue-Grill, Induktionskochfeld und Gaskochmulde mit zwei Brennern lässt kaum Wünsche offen. Foto: Miele
Eine Kombination aus Induktionskochfeld, Grill und Gaskochmulde mit zwei Brennern lässt kaum Wünsche offen. Foto: Miele

Induktions-, Ceran-, Gas- oder Teppan-Yaki-Kochfeld: Moderne Herde und Backöfen sind Multitalente, pflegeleicht und einfach zu bedienen.

Programmierbare Garzeit, Ankochautomatik (schnelles Ankochen mit hoher Leistung und automatischem Zurückschalten auf die gewählte Fortkochstufe) oder Autofokus (Heizfläche passt sich der Topfgröße an) – Kochfelder sind heute Alleskönner und variabel in Größe und Gestalt: bis zu 120 Zentimetern breit, oval, bogen- und trapezförmig. Wer ganz viel Platz und das nötige Kleingeld hat, kombiniert sie querbeet und mit Zusatzelementen wie Wok-Kochstelle oder Barbecue-Grill.

Ein sicherer Klassiker: Glaskeramikkochfeld

Die glatte Oberfläche des Ceran- bzw. Glaskeramikkochfeldes ist kratz- und bruchfest und gut zu reinigen. Vorteil des „kalten Kochens”: Durch die Umwandlung des elektrischen Stroms in elektromagnetische Felder wird nur im Topfboden Hitze erzeugt, die Kochplatte selber bleibt kalt. Das spart Energie und ist – gerade in Haushalten mit Kleinkindern – absolut sicher.

Kochen wie die Profis: Gaskochfeld

Durch die Gasflamme lässt sich die Temperatur besonders präzise regulieren, die Hitze ist sekundenschnell eingestellt. Da die lange Aufheizphase entfällt, spart der Gasherd Energie. Durch die „Flame­Tronic“-Funktion werden neue Geräte elektronisch gezündet und automatisch abgeschaltet, wenn kein Topf mehr auf der Platte steht. Erlischt die Flamme, wird sie von selbst wieder entfacht. Einziger Nachteil: die aufwendige Reinigung.

Schnell, sparsam und sicher: Induktionskochfeld

Induktionskochfelder verbrauchen 30 Prozent weniger Energie als elektrische. Die mit der „Touchcontrol“-Funktion bedienbaren Platten werden niemals heiß, so dass man sich nicht die Finger verbrennt. Einziger Nachteil der Induktionsherde: Sie benötigen spezielle Töpfe, die in der Anschaffung teurer sind als normale Haushaltskochtöpfe.

Trend aus Japan: Teppan-Yaki-Kochfeld

Die elektrisch beheizte Platte besteht in der Regel aus etwa 1 cm dickem Edelstahl und wird zwischen 50 und 250 Grad heiß. Fisch, Gemüse und Fleisch werden direkt auf die Platte gelegt und ohne Fett gegart. Ein Teppan-Yaki-Grill ist ideal, um Speisen warm zu halten.

Mehr Ergonomie, weniger Schmutz

Aus ästhetischen wie ergonomischen Gründen befinden sich Kochfelder heute vermehrt auf dem freistehenden Küchenblock, und Backöfen – gern ausgestattet mit Mikrowelle, Dampfgarer und kalt bleibendem Sicherheitssichtfenster – auf rückenfreundlicher Augenhöhe zwischen den Schränken. Auch der klassische Backofen unter dem Herd bietet bequeme Lösungen: Beim Öffnen der Ofentür gleitet das Blech auf einem Backwagen automatisch aus der Röhre. Und die reinigt sich nach Gebrauch von selbst – meist durch „Pyrolyse“, wobei der Ofen auf 500 Grad hoch heizt. Der Dreck verbrennt zu Asche, die nach dem Auskühlen einfach ausgefegt wird.

Mit der Muldenlüftung verschwindet auch der Kochdunst wie von selbst: Die dezente Lüftung wird direkt neben dem Kochfeld eingebaut, wo sie den Dunst mittels Unterdruck absaugt. Durch ein Rohr in der Wand wird er nach außen geleitet.

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