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Endlich wohnen, wie man es sich wünscht, dazu Fördergelder vom Staat nutzen und fürs Alter vorsorgen – das ist der Wunsch vieler Bauherren. mehr
Ein Doppelhaus spart Platz und Geld. Grund genug für Bauherren, das Konzept in Erwägung zu ziehen. Ein paar Punkte gilt es allerdings vorab zu berücksichtigen.
Mit Freunden ein Doppelhaus bauen, klingt nach einer tollen Idee, in der Praxis aber sind solche Kooperationen selten. Letztlich sind eher die vergleichsweise geringen Baukosten der Grund, eine Doppelhaushälfte zu beziehen. Denn freistehend zu bauen hat seinen Preis. Oft scheitert das Vorhaben am teuren Baugrund, der besonders in Großstädten bis zu 50 Prozent des gesamten Budgets ausmachen kann. Ein freistehendes Einfamilienhaus benötigt eine Mindestfläche von 450 Quadratmetern, ein Doppelhaus kommt mit rund 330 Quadratmetern aus.
Zusammenlegen, sparen – und individuell bleiben
Ein Doppelhaus hat sowohl wirtschaftliche wie energetische Vorteile: Es gibt nur eine Bauplanung, eine Erschließung, eine Bodenplatte und einen Keller. Durch das „Wegfallen“ einer kompletten Außenwand sparen Sie zirka 50 bis 70 Prozent der Kosten, die für eine reguläre Außenwand fällig gewesen wären. Bei der gemeinsamen Trennwand kann auf Wärmedämmung, auf Putz und Verklinkerung verzichtet werden. Vergleichsweise gering sind bei guter Planung auch die Erschließungskosten, etwa durch gemeinsame Wasser- und Gasanschlüsse.
Häufige Kritikpunkte am Doppelhaus sind mangelhafter Schallschutz der Haustrennwand und Einschränkungen beim Grundriss: Treppe, Eingang, Bad und Abstellräume müssen zwangsläufig an der fensterlosen Haustrennwand liegen. Auch, dass sich beide Doppelhaushälften oft zum Verwechseln ähnlich sehen, wird bemängelt. Dabei müssen sie heute gar nicht mehr identisch geschnitten oder gleich groß sein. Gerade leicht versetzt angeordnete Häuser lassen eine größtmögliche Eigenständigkeit zu.
Tipps für den Bau
Wer sich für den Bau eines Doppelhauses entscheidet, sollte bei Planung und Ausführung ein paar wichtige Punkte berücksichtigen:
Einen passenden Partner für Ihr Gemeinschaftsprojekt finden Sie vielleicht unter www.doppelhauspartner.de . Oder Sie überlegen sich, ob es nicht sinnvoll wäre, die zweite Haushälfte gleich mitzubauen und zu vermieten – um die Mieteinnahmen dann zur Finanzierung der eigenen Hälfte zu nutzen.