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Kfw-Effizienzhaus

Was heißt eigentlich KfW-Effizienzhaus?

Um den KfW-Standard zu erreichen, müssen Heiztechnik und energetische Qualität der Gebäudehülle (Luftdichtigkeit, Wärmedämmung) genau aufeinander abgestimmt sein. Foto: Luxhaus
Um den KfW-Standard zu erreichen, müssen Heiztechnik und energetische Qualität der Gebäudehülle genau aufeinander abgestimmt sein. Foto: Luxhaus

Der Begriff „KfW-Effizienzhaus“ steht für besonders energiesparende Häuser. Der Staat fördert ihren Bau mit attraktiven Darlehen.

Im Zusammenhang mit Energiesparhäusern findet man oft das Kürzel KfW. Insbesondere die Fertig- und Massivhaushersteller werben mit der Bezeichnung KfW-Effizienzhaus für Hausmodelle, die besonders wenig Energie zum Heizen und für die Warmwassererzeugung benötigen sollen. Tatsächlich verbirgt sich hinter der Bezeichnung ein staatlich verbürgter Standard für besonders energieeffiziente Wohnhäuser.


Galerie KfW-Effizienzhaus

Galerie KfW-Effizienzhaus

So sehen sie aus

Die KfW-Effizienzhaus-Standards

Um Standards für die Förderwürdigkeit zu setzen, entwickelte die KfW Privatkundenbank die Bezeichnung KfW-Effizienzhaus. Entscheidend für die Einstufung in die verschiedenen Effizienzhausklassen sind die Werte für den sogenannten Jahresprimärenergiebedarf und den sogenannten Transmissionswärmeverlust. Der Jahresprimärenergiebedarf beziffert, wie viel Energie im Verlauf eines durchschnittlichen Jahres für Heizen, Warmwasserbereitung und (etwa bei Passivhäusern) für automatisch gesteuertes Lüften verbraucht wird. Der Transmissionswärmeverlust bezeichnet den messbaren Wärmeverlust durch Dach, Fenster, Türen, Außenwände und Boden.

Die Förderung im Rahmen des KfW-Programms „Energieeffizient Bauen“ (Programm 153) unterscheidet drei Standards:

KfW-Effizienzhaus 40

  • Der Jahresprimärenergiebedarf darf bei maximal 40 Prozent, der Transmissionswärmeverlust bei maximal 55 Prozent der nach der Energieeinsparverordnung 2009 zulässigen Werte liegen.

KfW-Effizienzhaus 55

  • Der Jahresprimärenergiebedarf darf bei dieser Effizienhausvariante bei maximal 55 Prozent, der Transmissionswärmeverlust bei maximal 70 Prozent der nach der Energieeinsparverordnung 2009 zulässigen Werte liegen.

KfW-Effizienzhaus 70

  • Der Jahresprimärenergiebedarf darf bei dieser Effizienhausvariante bei maximal 70 Prozent, der Transmissionswärmeverlust bei maximal 85 Prozent der nach der Energieeinsparverordnung 2009 zulässigen Werte liegen.

Passivhäuser

Gefördert werden in diesem Programm auch Passivhäuser. Voraussetzung für die Förderung ist, das der Jahresprimärenergiebedarf nicht mehr als 30 kWh pro Quadratmeter (KfW-Effizienzhaus 40) bzw. 40 kWh pro Quadratmeter (KfW-Effizienzhaus 55) sowie der Jahresheizwärmebedarf nicht mehr als 15 kWh pro Quadratmeter Wohnfläche betragen.

Förderungen

Die KfW belohnt den finanziellen und bautechnischen Mehraufwand bei KfW-Häusern mit zinsgünstigen Baudarlehen auf 100 Prozent der Baukosten (ohne Grundstück) bis zu einem Gesamtbetrag von 50.000 Euro pro Wohneinheit. Mehr Infos zur Förderung finden Sie unter www.bhw.de oder www.kfw.de

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