Eine kleine Bewegung – schon geht das Licht an. Das ist praktisch, erhöht den Einbruchschutz, und das automatische Abschalten spart Strom.

Ob für die Einfahrt zur Garage, den Weg zum Hauseingang oder die Beleuchtung rund ums Haus – mit Bewegungsmeldern geht das Licht genau dann an, wenn es gebraucht wird. Das gibt mehr Sicherheit im Hinblick auf potenzielle Stolperfallen, erleichtert das Aufschließen von Tor oder Tür – und auch für den Einbruchschutz ist die Installation sinnvoll.

Nachweislich abschreckend

Licht hilft, Einbrecher abzuschrecken. Erstrahlt ein Haus beim Nähern gleich in vollem Licht, ergreifen ungebetene Gäste meist schnell die Flucht. „Bewegungsmelder gehören unbedingt zu einem guten Sicherheitskonzept, denn sie erhöhen deutlich das Entdeckungsrisiko für den Täter“, so Othmar Schaerffer von der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle der Polizei Hamburg.

Bei der Positionierung sind vor allem zwei Dinge zu beachten: Der Winkel des Sensorfelds muss der zu überwachenden Stelle entsprechen, und der Sensor sollte ausreichend hoch angebracht werden, damit sich kein Einbrecher daran zu schaffen machen kann.

Perfekt ausgeleuchtet

Zudem sollte das passende Gerät für die gewünschte Position gewählt werden: Es gibt Bewegungsmelder mit einer 360-Grad-Abdeckung, aber auch spezielle Geräte für Ecken, die nur 90 Grad abdecken. Auch bei den Lampen gibt es für die verschiedenen Anforderungen unterschiedliche Modelle. Klassisch sind Außenleuchten für Haus- oder Garagenwand. Um dunkle Gartenwege zu beleuchten, eignen sich sogenannte Poller- oder Wegleuchten. Für Treppen hingegen sind Einbaustrahler ein praktischer Blickfang. Wer hingegen vor allem Einbrecher abschrecken will, sollte bevorzugt auf helle Scheinwerfer oder Spots setzen, die rund ums Haus angebracht sind. Die Leuchtdauer lässt sich meist ebenfalls an den jeweiligen Bedarf anpassen. So brennt das Licht nur so lange, wie es auch benötigt wird – und spart auf diese Weise Energiekosten.