Sonne satt im Wonnemonat Mai – und das ist hoffentlich nur der Anfang. Steigende Temperaturen und zusätzliche Sonnenstunden tun der Seele gut und lassen den Winter vergessen. Doch wie immer hat alles, was man sich monatelang gewünscht hat, auch wieder seine Grenzen: Wo Licht ist, da sollte auch Schatten sein. Schon ein Baum im Garten kann in einem solchen Fall gute Dienste leisten – aber er lässt sich nun mal schlecht verschieben, wenn die Sonne wandert. Haus oder Wohnung heizen sich mit der Zeit auf, das Dachzimmer kann zur Sauna werden. Dann blendet nicht mehr nur die Schönheit der Natur, sondern die Sonne selbst. Das soll nicht sein.

Die Lösung: Selbst für Schatten sorgen und den Sommer genießen, wie man möchte. Ob Markisen oder Jalousien – wir zeigen Ihnen, welcher Sonnenschutz sich für welchen Zweck am besten eignet. Vom lichtdurchfluteten Schattendasein bis zu stockdunkler Höhlenstimmung gibt es viele Möglichkeiten, die Sonne in ihre Schranken zu weisen.

Jalousien: Bitte draußen bleiben

Einfach aufdrehen oder zudrehen: Mit schnellen Handgriffen können Sie bei einer Jalousie die gewünschte Position der Lamellen einstellen und so den Lichteinfall steuern. Gleichzeitig sind sie eine flexible Lösung für einen Sichtschutz. Alle, die zusätzlich einen Hitzeschutz wünschen, sollten Jalousien an den Außenseiten der Fenster anbringen. Das hält nämlich die Hitze sehr effektiv ab.

In dieser Hinsicht nicht ganz so wirkungsvoll, aber immer noch mehr als brauchbar, sind Jalousien für den Scheibenzwischenraum. Innen liegende Jalousien hingegen können sommerliche Temperaturen nicht nach draußen verbannen, da sie keine Barriere zwischen Sonne und Fensterglas bilden. Das ist zwar ein Nachteil, für solche Modelle spricht aber die einfache Installation. Selbst wer über wenig handwerkliches Geschick verfügt, sollte diese Aufgabe meistern können, unter anderem helfen dabei spezielle Klemmhalterungen. Jalousien, die außen oder zwischen den Scheiben ihren Platz haben, sollten hingegen von einem Profi angebracht werden.

Markise: Der kühlende Schatten fährt von oben aus

Praktisch: Da Markisen in der Regel einfach von oben ausgefahren werden, nehmen sie keine Stellfläche auf Balkon oder Terrasse weg. Doch Markise ist nicht gleich Markise. Bei der Fallarmmarkise wird das aufgerollte Tuch durch zwei oder mehr Streben an der Seite schräg „ausgefahren“. Sie eignet sich gut für Fenster und Balkone. Bei der Gelenkarmmarkise hingegen rollen Arme das Tuch aus. Sie kommt gerne auf Terrassen zum Einsatz.

Auch die Kassettenmarkise verfügt über Arme. Bei ihr verschwindet das aufgerollte Tuch jedoch in einem Gehäuse, was es weniger anfällig für Wettereinflüsse macht. Die Seitenmarkise wird wie eine Stellwand platziert und schützt so seitlich vor Blicken, Sonne und Wind.