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Winkelschleifer

Was muss man beim Arbeiten mit Winkelschleifern beachten?

Jede Menge Power: Winkelschneider mit einer speziellen Trennscheibe kriegen selbst harte Fliesen klein. Foto: Kress
Jede Menge Power: Winkelschneider mit einer speziellen Trennscheibe kriegen selbst harte Fliesen klein. Foto: Kress

Winkelschleifer haben mächtig Power. Genau das macht sie vielseitig einsetzbar – aber beim Arbeiten nicht ganz ungefährlich.

Metallrohre teilen, Farbschichten entfernen oder Fliesen zuschneiden – für Winkelschleifer, auch Trennschleifer oder Flex genannt, ist das kein Problem. Denn schon die kräftigen Motoren der Heimwerkermodelle mit einem Schleifscheibendurchmesser bis 115 Millimeter arbeiten mit mehr als 12.000 Umdrehungen pro Minute. Grund genug, beim Umgang mit den Maschinen einige Sicherheitsaspekte zu beachten.

Zwar fallen die kleineren Modelle in die Kategorie Einhandwinkelschleifer. Dennoch ist es ratsam, die Maschinen trotzdem mit beiden Händen zu führen. Denn beim Arbeiten wirken Kräfte, die man nicht unterschätzen sollte. Daher sollte das Werkstück so befestigt werden, dass es nicht verrutschen kann.

Handschuhe und Schutzbrille tragen!

Entfernen Sie auf keinen Fall die Schutzhaube des Winkelschleifers, denn sie verhindert, dass Sie beim Werkeln in die laufende Scheibe greifen. Und dass Bruchstücke der Scheibe in Richtung des Körpers fliegen, falls das rotierende Kraftpaket einmal während des Einsatzes zerspringen sollte.

Ein absolutes Muss ist das Tragen einer Schutzbrille. Schließlich lösen sich beim Bearbeiten der Werkstücke oftmals Späne und Splitter, die mit hohen Geschwindigkeiten umherfliegen. Oder es kommt zu Funkenflug. Aus diesem Grund empfiehlt es sich dringend, zusätzlich Handschuhe anzulegen, um die Finger vor scharfen und heißen Splittern zu schützen. Wichtig: Achten Sie darauf, dass die Funken nicht auf brennbares Material fliegen können.

Winkelschleifer gehören zu den lautesten Heimwerkermaschinen. Vor allem, wenn man länger mit ihnen arbeitet, ist daher das Tragen eines Gehörschutzes ratsam. Und wer Steine, Fliesen oder Beton trennt, wird sich wundern, welchen Abrieb die Maschinen erzeugen. Schützen Sie sich deshalb mit einer Staubmaske.

Stets die richtige Scheibe wählen

Für Winkelschleifer gibt es eine Menge verschiedener Scheiben. Sie richten sich je nach Art des Einsatzes. Um Verletzungen zu vermeiden, sollten die Scheiben nur mit der jeweiligen maximalen Drehzahl eingesetzt werden, die auf der Oberseite angegeben ist. Verwenden Sie nur die für die jeweilige Arbeit geeigneten Scheiben, entfremden Sie also zum Beispiel Trennscheiben nicht für das Schleifen von Metall, sie könnten dabei brechen. Für das Metallschleifen gibt es spezielle Schleif- oder Schruppscheiben.

Bevor Sie anfangen, lohnt sich ein Blick auf das Haltbarkeitsdatum der Scheiben. Ist es abgelaufen, lieber neue besorgen. Das gleiche gilt natürlich auch, wenn die Scheiben beschädigt sind.

Wenn Sie eine Scheibe montiert haben, empfiehlt sich, vor allem, wenn Sie nicht so oft mit dem Winkelschleifer arbeiten, ein kurzer „Probelauf“ auf der Maschine – so können Sie sich an den Umgang mit dem „Kraftpaket“ gewöhnen.

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