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Ob Holz, Kunststoff oder Stahl: Mit entsprechenden Sägeblättern sind Stichsägen vielseitig einsetzbar. Foto: Bosch

Wellen, Kreise, Geraden: Stichsägen sind äußerst wendig und gelten zu recht als Allrounder. Es gibt aber ein paar Dinge, auf die Sie beim Kauf achten sollten.

Stichsägen sind aus der heimischen Werkstatt kaum mehr wegzudenken. Denn mit keiner anderen Elektrosäge lassen sich runde Formen leichter und genauer sägen – und das selbst bei engen Radien. Aber auch gerade Schnitte, etwa das Ablängen von Bodendielen oder Regalbrettern, bewältigen sie sauber. Stichsägen sind einfach universell einsetzbar.

Sie sollten aber darauf achten, nur qualitativ gute Maschinen zu verwenden. Wobei es nicht nur auf die Leistung ankommt: Rund 500 Watt reichen da völlig aus. Wichtiger als die Wattzahl ist, dass das Sägeblatt wirklich exakt auf- und abgeführt wird, eine Grundvoraussetzung für saubere Schnitte. Mit einem Markenfabrikat ist man deshalb gut beraten. Wenn Sie wärmeempfindliche Materialien wie zum Beispiel Plexiglas schneiden möchten, sollten Sie eine Säge mit elektronischer Drehzahlregulierung wählen.

Nützlich – und kraftsparend – ist auch ein zuschaltbarer Pendelhub: Damit wird das Blatt beim Sägen zusätzlich nach vorne gedrückt. Das lässt die Maschine aggressiver zu Werke gehen und erhöht das Sägetempo. Allerdings: Der Pendelhub geht zu Lasten der Schnittqualität. Bei feinen Arbeiten sollte er deshalb ausgeschaltet bleiben.

Beispielbild von einer Stichsäge

So gelingen saubere Schnitte

Bei Stichsägen schneidet das Sägeblatt mit jeder Aufwärtsbewegung. Dadurch reißen die Schnitte leicht aus und hinterlassen eine zerfranste Schnittlinie. Abhilfe schafft ein durchsichtiger Klebestreifen auf die Sägelinie. Er wird einfach mit zerschnitten, was in den meisten Fällen ein Ausreißen verhindert. Wohnen-Tipp: Drehen Sie das Werkstück um und sägen Sie auf der Seite, die später nicht mehr zu sehen ist. So bleibt die Sichtkante makellos. Apropos Sicht: Damit man beim Arbeiten freien Blick auf die Schnittlinie hat, sollte die Säge nicht bloß einen Anschluss zum Staubabsaugen bieten. Ebenso nützlich ist eine Blasvorrichtung, die die Schnittlinie freipustet.

Bereits seit einiger Zeit gibt es auch Stichsägen mit Lasermodul: Beim Sägen wird die Maschine dabei so gehalten, dass der von der Säge ausgesendete Laserstrahl und die auf dem Werkstück markierte Sägelinie deckungsgleich sind. Das erleichtert das präzise Arbeiten.